eSports

FC Dornbreite startet mit E-Sport-Projekt

Der FC Dornbreite (v.l. Jan Heickmann, Dominic Hennings, Kristina Herbst, Jan Lindenau, Dennys Bornhoeft, Dirk Balk und Kevin Altenburg) präsentieren das eSports-Projekt des FC Dornbreite Lübeck. © Agentur 54°

18 000 Euro Fördergeld aus Kiel. Motto: Erst Fußball auf den Platz, dann spielen an die Konsole

Am Steinrader Damm in Lübeck brechen neue Zeiten an. Der FC Dornbreite wagt als erster Klub in Lübeck und Umgebung den Sprung ins digitale Sportzeitalter. Der Verein, in dem seit 1958 Fußball gespielt wird, öffnet sich für den E-Sport – und erhält dabei eine finanzielle Anschubhilfe aus der Landeskasse. An diesem Dienstag überbrachte Staatssekretärin Kristina Herbst einen Förderbescheid über 18 740 Euro.

FC Dornbreite-Vorsitzender Jan Heickmann: „Wir hatten uns schon länger mit diesem Thema beschäftigt!“

Im Rahmen einer kleinen Feierstunde mit Kaffee, Torte und Marzipan, zu der auch Lübecks Bürgermeister Jan Lindenau geladen war, erklärten die Dornbreiter ihr Projekt und dessen Ursprung. Immer weniger Jugendliche seien zu motivieren, in Vereinen Sport zu treiben, sagte FCD-Vorsitzender Jan Heickmann bei der Begrüßung der Gäste, da müsse man „was machen und vielleicht auch mal andere Wege gehen“. Sein Vize Dirk Balk fuhr fort: „Schon länger hatten wir uns mit dem Thema E-Sport beschäftigt – dann haben wir vom Erlass des Innenministeriums erfahren, dass der E-Sport gefördert werden soll. Wir waren sofort Feuer und Flamme und haben uns die Förderrichtlinien besorgt.“ Eines stand bei den FCDern aber von an Anfang an fest: „Nur daddeln, das wird’s bei uns nicht geben. Erst geht es auf den Platz, dann an die Konsole.“ Und: Gewaltspiele werde man ganz sicher nicht anbieten.

Ausgebildete E-Sporttrainer begleiten das Projekt des FC Dornbreite Lübeck

Insgesamt 500 000 Euro hat das Land für den E-Sport (der bisweilen auch eSport geschrieben wird) zur Verfügung gestellt, die Hürden jedoch hoch gelegt für die Bewerber. So soll Medienkompetenz vermittelt, Prävention (nicht nur gegen Online-Spielsucht) betrieben werden, müssen ausgebildete E-Sporttrainer das Projekt begleiten, sollen Sport und E-Sport verbunden werden – sollte nach späterer Überprüfung festgestellt werden, dass die Regeln gebrochen wurden, sei das Fördergeld zurück zu zahlen.

Quelle: Sportbuzzer

„MN-Institut für Gesundheit und Präventation“ laut Kristina Herbst“ ein vorbildliches Konzept für die Integration des E-Sports im Vereinsleben“

Der FC Dornbreite suchte sich entsprechende Partner, fand diese in der Barmer Krankenkasse und dem „MN-Institut für Gesundheit und Prävention“ – und legte in Kiel ein „vorbildliches Konzept für die Integration des E-Sports ins Vereinsleben“ vor, wie Herbst betonte. Jan Lindenau lobte: „In einer Zeit, in der überall nur Gefahren gesehen werden, ist Offenheit für Neues wichtig. Digitalisierung kann auch zusammenführen.“

Eröffnung des eSport Bereichs

  • Eröffnung der eSport Räume:
    in 11 Tage

Ansprechpartner eSports

Dominic Hennings
fcd.eSports@gmail.com

eSports – Partner